Der Mensch im MIttelpunkt

Kein Mensch = kein Unternehmen. So einfach ist die Rechnung. Ihre Mitarbeitenden sind die wichtigste aller Ressourcen. Wie aber wird dieses Fundament gepflegt - und wie deren Identifikation und Leidenschaft maximiert? Vier Erfolgsfaktoren haben wir identifiziert: Entscheidungen dezentralisieren, Werte leben, Teams aktivieren und das Modern-Work-Umfeld nutzen.

ENTSCHEIDUNGEN DEZENTRALISIEREN -ABER RICHTIG

Die besten Erfolgsaussichten haben Organisationen, die sich so wirksam wie möglich auf ihren Nordstern zu bewegen. Optimal läuft das, wenn Sie die Etappenziele auf dem Weg dorthin mit minimalem Aufwand erreichen. Wie gelingt es, die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden dahingehend zu organisieren? Eine Schlüsselfrage auf diesem Weg lautet: Wie geht Ihr Unternehmen mit Entscheidungen um? Jeden Tag werden in Ihrer Organisation unzählige Entscheidungen getroffen. Allerdings oft auf eher ineffiziente Weise. Warum ist das so? Zwei Paradebeispiele:

In klassisch geprägten Unternehmen liegen die Entscheidungen allein bei den Führungskräften. Diesen fehlen zum einen das erforderliche Spezialwissen und zum anderen die Nähe zur praktischen Umsetzung. Im operativen Ablauf noch gravierender: Sie sind nicht immer verfügbar. Andere wichtige Termine, Urlaub und Krankheit, hoher Arbeitsanfall - Sie kennen die vielen Gründe selbst, die diese Position zum “Flaschenhals” machen. Die Folgen sind für das Unternehmen umso drastischer: Dringliche Entscheidungen werden unnötig aufgeschoben, zu schnell getroffen oder nicht ausreichend durchdacht.

Auch in weniger klassisch geprägten Unternehmen läuft nicht alles rund. In einem falsch verstandenen Verständnis von Agilität sind Entscheidungen dort oft Aufgabe des Kollektivs. Stehen Entscheidungen an, werden Meetings einberufen. Dort diskutieren zu viele Menschen miteinander - ohne ausreichend “im Thema zu stecken” und damit fachlich fundiert entscheiden zu können. Erschwerend kommt hinzu: Im Hinterkopf haben viele, dass es nur dann ein gutes Meeting war, wenn alle Beteiligten einen Konsens erzielen. Gerade bei komplexen Entscheidungen ist das aber schwer. Die Folge: Es entwickeln sich lange Diskussionsrunden, in denen die Akteure nichts unversucht lassen, für ihre Sicht zu werben. Frust ist vorprogrammiert. Im schlechtesten Fall verbringen viele Ihrer Mitarbeitenden viel Zeit in Meetings, ohne das Gefühl, voranzukommen.

Also “Butter bei die Fische”: Wie können Sie Entscheidungen dezentralisieren und beschleunigen? Dafür gibt es neue und dynamische Formen - die sich in der Praxis bereits bewährt haben. Stellvertretend zeigen wir Ihnen drei Methoden als bewährte Alternativen zur Diskussion bis zum Konsens. Wichtig dabei: Fordern und fördern Sie Individualleistung und gehen nicht alles gleich in Teams an.

2.KONSENT - Erweiterter Lösungsraum bei Entscheidungen im Team

Der Konsent unterscheidet sich vom Konsens. Er fragt, ob noch relevante Einwände bestehen - und nicht nach der Zustimmung aller Beteiligten. Wichtig dabei: Wer einen Einwand formuliert, liefert einen neuen Vorschlag. Und zwar einen, der die Lösungsoption so verändert, dass der Einwand entfällt. Die Folge: Die Entscheidung ist dann getroffen, wenn niemand mehr einen schwerwiegenden Einwand hat. Dies ist schneller erreicht als die vollständige Zustimmung aller Beteiligten beim Konsens. Für Gruppenentscheidungen mit offensichtlicher Handlungsoption, die keine sorgfältige Vorbereitung benötigen, reicht häufig die Abstimmung im Konsent. Ein Timeboxing kann dabei hilfreich sein. Erst wenn sich auf diesem Wege keine Lösung abzeichnet, wird ein Entscheider für den konsultativen Entscheid - ebenfalls per Konsent - bestimmt. Dessen Rolle erläutern wir in der nächsten Methode.

3.KONSULTATIVE ENTSCHEIDUNG

In komplexeren Entscheidungssituationen ermächtigt das Team zunächst eine Einzelperson, die über die beste Vorqualifikation verfügt. Diese soll Handlungsoptionen ausarbeiten, bewerten und eine Empfehlung für das Team ableiten. Dabei gelten zwei wichtige Regeln:

  • Nutze das Wissen und die Erfahrungen anderer Experten bei der Erarbeitung und Bewertung der Lösungsoptionen.
  • Hole Feedback von denjenigen ein, die von der Umsetzung der favorisierten Option betroffen wären.

Abschließend erläutert die verantwortliche Person ihren Entscheidungsweg und begründet die Empfehlung. In letzter Konsequenz entscheidet die Gruppe im Konsent.

Ihr Vorteil beim Einsatz dieser alternativen Entscheidungsmethoden? Sie sparen ineffiziente Diskussionszeit und schaffen ein Umfeld, in dem Entscheidungen professionell durchdacht und vorbereitet werden. Die Qualität der Entscheidungen wird besser. Die beteiligten Mitarbeitenden entwickeln Selbstvertrauen und Stolz für die übernommene Verantwortung.
Sie finden, das sind spannende Methoden, die Sie in Ihrem Unternehmen einbringen möchten? Wir wählen mit Ihnen bewährte Entscheidungsmethoden aus, pilotieren sie und bringen sie dann in Ihrem Unternehmen flächendeckend zum Einsatz.

Starke Werte haben - und leben

Der Nordstern gibt Ihren Mitarbeitenden eine Perspektive für die Zukunft. Genauso wichtig: Ihnen eine emotionale Heimat geben. Diese entsteht, wenn die Mitarbeitenden gemeinsame Werte teilen.

Warum sind Werte so wertvoll für Ihr Unternehmen? Der Umgang mit ihnen prägt die Kultur und die Identität ihrer Organisation. Die Studie „The Value of Corporate Culture“, der mehr als 1.000 Unternehmen zugrunde lagen, zeigt sogar, dass Unternehmen mit Fokus auf Unternehmenswerte erfolgreicher sind. Viele Unternehmen erkennen diese Bedeutung. Die Praxis? Oft werden die Werte vom Management ausgewählt und vorgegeben. Danach landen sie in Präsentationen und hängen visualisiert an den Wänden der Büros. Die Wirkung? Überschaubar. Noch schlimmer wird es, wenn Mitarbeitende erleben, dass die Werte keine Bedeutung im Arbeitsalltag haben. Dann sind Frust und Verunsicherung vorprogrammiert.

Was heißt das für Sie? Finden Sie heraus, welche Werte für Ihre Organisation und die Mitarbeitenden identitätsstiftend sind. Machen Sie verständlich, was diese Werte im Arbeitsalltag bedeuten und wie diese auch eingefordert werden können. Erst wenn Handlungen, die im Konflikt mit den formulierten Unternehmenswerten stehen, auch Konsequenzen haben, werden aus theoretischen Werten positive Rituale und Gewohnheiten. Denn Werte sind Überzeugungen und Ideale, die uns ausmachen. Sie beschreiben, wer wir sind, wofür wir stehen und was wir tun. Sie sind aber auch ein Maßstab, an dem wir unser eigenes Handeln und das unseres Umfelds orientieren und bewerten können. Formulieren wir sie als Normen, werden sie zu einem Maßstab für unser Handeln

Welche Normen sind am wichtigsten für effektive Zusammenarbeit im Team? In der umfassendsten Studie dazu, wurden die fünf Wichtigsten gefunden:

  1. Psychologische Sicherheit: Können wir im Team Risiken eingehen, ohne uns unsicher zu fühlen?
  2. Verlässlichkeit: Können wir uns darauf verlassen, dass alle ihre Arbeit pünktlich und gut erledigen?
  3. Struktur und Klarheit: Sind die Ziele, die Rollenverteilung und die Ausführungswege im Team klar?
  4. Sinn: Arbeiten wir an etwas, das allen im Team persönlich wichtig ist?
  5. Einfluss der Arbeit: Glauben wir daran, dass unser persönlicher Beitrag wichtig ist?

Umgesetzt entsteht eine Atmosphäre des Vertrauens und der Sicherheit. Es wird klar, worin sie sich von Anderen unterscheidet. So entsteht eine starke Verbindung zwischen Heimat und Zukunft.

Ihre Werte - Unser Job: Wir erarbeiten und etablieren mit Ihnen identitätsstiftende Werte für Ihre Organisation – und wie sie bei Ihnen täglich gelebt werden.

AUF ERFOLG GETRIMMT – EIN HUNGRIGES TEAM

Die einen brennen für das gemeinsame Ziel, die anderen machen “Dienst nach Vorschrift”. Darunter leidet dann der Erfolg der ganzen Organisation. Die Motivation aller Mitarbeitenden hoch zu halten, zählt deshalb zu den wichtigsten Herausforderungen eines jeden Unternehmens. Aber muss Motivation bei den Mitarbeitenden erst erzeugt werden? Nein! Wir sind davon überzeugt, dass Menschen bereits mit einer hohen Grundmotivation ausgestattet sind. Statt über Motivation nachzudenken, müssen wir also zunächst einmal damit aufhören, die Mitarbeitenden zu demotivieren. Die bewährten 12 Fragen zur Mitarbeiterzufriedenheit von Gallup decken die wichtigsten Problemfelder auf. Demotivatoren werden dadurch transparent und können beseitigt werden. Ein wissenschaftlich erwiesener Motivator ist es, wenn Menschen sich an Herausforderungen selbst beweisen können. Wenn Mitarbeitende Verantwortung übernehmen, wachsen sie daran. Sind sie hingegen immer nur als Teil von Teams unterwegs, macht sich der demotivierende Effekt des “sozialen Faulenzens” bemerkbar. TEAM steht dann für: “Toll, Ein Anderer Macht’s”.

Mit drei Grundsätzen können Sie dem vorbeugen:

  1. Finden Sie die Stärken und Interessen der Mitarbeitenden heraus
  2. Vereinbaren Sie individuelle Aufgaben mit Beitrag für gemeinsame Ziele
  3. Führen Sie die Individualleistungen im Team wieder zusammen

Wie das geht? Wir helfen dabei. Wir nehmen Ihre Mitarbeitenden mit und entwickeln sie zu eigenverantwortlichen Problemlöser:innen mit einer proaktiven Grundhaltung.

DAS MODERN WORK UMFELD - HYBRID ZUM ERFOLG

Krisen sind Chancen. Klingt plakativ? Ist es. Allerdings auch wahr. Die Pandemie hat das eindrucksvoll gezeigt.

An vielen Orten hat sich die Arbeit der Mitarbeitenden ins eigene Zuhause verlagert. Die Folge: Führungskräfte erlebten direkt, wie wirksam ihre Mitarbeitenden vom Homeoffice aus arbeiten.

Die Mitarbeitenden hingegen lernten – neben allen Schwierigkeiten des Arbeitens im improvisierten Umfeld – die neue Wirklichkeit zu schätzen. Die Vorteile: Arbeitswege entfallen und bieten zusätzlich zeitliche Freiräume. Dringende private Aufgaben können mit den beruflichen Aufgaben einfacher synchronisiert werden. Kurzum: Orts- und zeitflexibles Arbeiten hat sich etabliert.

Auch die Technik spielte mit. In Rekordzeit wurden Softwaretools für virtuelle Zusammenarbeit weiterentwickelt. Die räumliche Präsenz der Beteiligten ist nicht mehr zwingend notwendig. Zusammenarbeit funktioniert auch digital, ist die Erkenntnis daraus.

Somit stehen zwei Welten bereit: Die analoge Präsenz im Büro und die digitale Zusammenarbeit aus dem Home Office. Was ist einerseits die beste Lösung aus Sicht der Unternehmen? Was wünschen sich andererseits die Mitarbeitenden?

Die Antwort der Mitarbeitenden ist deutlich: Ein Zurück in die Arbeitswirklichkeit der Vergangenheit gibt es nicht. Für die Mehrzahl der Mitarbeitenden ist das flexible und selbstbestimmte Arbeiten zu einer festen Erwartung geworden. Und die äußern sie deutlich an ihre Arbeitgeber. Schränken Unternehmen diese Möglichkeiten ein, verlieren sie Mitarbeitende, die darauf nicht mehr verzichten wollen.

Unternehmen hingegen bemerken oft, dass eine rein digitale Zusammenarbeit Folgen für die Kultur und den Zusammenhalt im Unternehmen hat. Mitarbeitende verlieren leichter die Identifikation mit ihrem Unternehmen. Auch das Wir-Gefühl kann in der Welt der digitalen Kacheln schwer gedeihen.

Extra-Tipp:

Zeit und Aufwand sparen – und bessere Entscheidungen treffen: Wir befähigen Ihre Teams. Mit neuen Methoden, um die bestmöglichen Entscheidungen zu finden.

Was Sie davon haben: Aus frustrierenden Meetings mit Endlosdiskussion werden fundierte Entscheidungsvorlagen selbstbewusster Mitarbeiter:innen.

Die Herausforderung ist klar: Die Vorteile der neuen Freiheitsgrade nutzen und dabei die Nachteile der Entfremdung minimieren. Kurzum: Hybrides Arbeiten in einem Modern Work Umfeld.

Wir haben dafür erfolgreiche Ansätze herausgearbeitet. Diese basieren auf Best Practices aus Wissenschaft und Wirtschaft von Frithjof Bergmans “New Work” Konzept bis hin zu den bewährten Konzepten erfolgreicher Vorreiterunternehmen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir entwickeln mit Ihnen ein maßgeschneidertes Modell hybrider Zusammenarbeit in einem modernen Arbeitsumfeld.

With rhyme and reason

Für alle Kreativköpfe mit Hang zur Lyrik gibt es die Themenkomplexe dieser Seite auch noch als Business Rhyme. Aus der Feder unseres Geschäftsführers Arne Engelbrecht leiten sie mit etwas Humor durch die Themen - Viel Spaß!

ERST DANN, WENN WIR VERTRAUEN SCHENKEN
FANG‘ ALLE AN AUCH MITZUDENKEN 

Die Großen fressen nicht die Kleinen
auch wenn das heut' noch viele meinen
Nein, wichtiger ist auf dem Wege
ob man schnell ist - oder träge

Und auch die Richtung, die muss stimmen
sonst hilft's nicht, sich auf Speed zu trimmen
Es braucht 'nen Chef, der nicht so leidet
wenn vor Ort selbst einer entscheidet

Der selbstbewusst weiß, was er tut
und dass man ihn nicht gleich ausbuht
Wenn dabei dann nicht alles klappt
oder man in ´nen Fettnapf tappt

Egal ob Männern oder Frauen -
uns allen hilft dabei "Vertrauen"
Und dazu noch etwas "Methode"
Die Kombi ist g'rad schwer in Mode

Denn darum geht's, dass mit Verstand
und dann auch richtig angewandt
Man genau die Methode wähle
bei der sich möglichst keiner quäle

Und schließlich sagt - "ich akzeptier!"
von Gamma-Huhn bis Alpha-Tier
Was selten klappt, ist zu vermeiden:
"dass alle kollektiv entscheiden"

Denn schon Karl Valentin erkannte
darin 'ne schlechte Variante
Es kann doch schließlich nicht gefallen
ist alles irgendwann gesagt - von allen

Und man mit wenig Ahnung meint
dass KONSENS uns am Ende eint.
Denn Königswege gibt's mitnichten
am Ende von allen Geschichten

METHODE 1 - DELEGATION POKER

Gibt es was Neues zu entscheiden
kann man - um dabei zu vermeiden,
dass man stets nur Top Down vorgeht
versuchen, ob was Neues geht

Dafür spielt man im One-on-One
ein Spiel, das klärt, wer ist denn dran
Im Dialog hier von uns Beiden
in diesem Fall nun zu entscheiden

Es nennt sich Delegation Poker
Dabei klärt man ganz ohne Joker
was beide Seiten sich erwarten
und wählt dabei aus sieben Karten

Wer führt, soll mit Bedacht durchdenken
dass es d'rum geht Vertrau'n zu schenken
Und geht das nicht, dass man's erklärt
und so auf Sicht am besten fährt

METHODE 2 - BERATERPROZESS MIT KONSENT

Geht es um wichtige Optionen
braucht es auch einmal mehr Personen
Dann prüft gemeinsam man wer's kann
und sagt dann: "Du bist jetzt mal dran

´Nen Lösungsvorschlag zu gestalten
der mehr vereint, anstatt zu spalten"
Zwei Schritte hast du zu beachten
willst du nach deiner Lösung trachten:

Schritt 1 dabei ist so zu starten,
dass man beginnt, sich zu beraten
Mit allen, die so als Experte
dir helfen können auf der Fährte

Dann kannst den Vorschlag du beschreiben
Doch ob den wirklich alle leiden
können, die betroffen sind
das sagt dir dann Schritt 2 geschwind

Das fragst du jedoch im KONSENT
was sicher noch nicht jeder kennt
Denn wie wir wissen ist der Konsens
schon als Wunsch ja oftmals Nonsens

Das Ziel ist vielmehr zu erfragen
"Ist diese Lösung zu ertragen?"
Und sagt jemand: "Nein für mich nicht!"
dann ist ein Gegenvorschlag Pflicht

Kurzum - es gibt recht viele Wege
zur Lösung, die ich hier anrege
Was insgesamt nur wichtig ist
dass du vertraust und offen bist

Dann wird es leichter zu begreifen
dass wir nur so wachsen und reifen

SUCHST ZUM ERFOLG DU NOCH DIE FÄHRTE
DANN SUCH ALS ERSTES DEINE WERTE

„Was du nicht willst, das man dir tu’, 
das füg auch keinem and‘ren zu.
Denn kultiviert und nicht als Flegel
kennt man das schon als gold’ne Regel

Als Wert – vielleicht auch als Ideal
manch einer spricht vom heil’gen Gral
Um Arbeit in Erfolg zu wandeln
braucht es `nen Maßstab für das Handeln

In Studien wird schon drauf verwiesen
sind Werte wichtig, kannst du Riesen-
fortschritt und Erfolg erwarten
und richtig Richtung Zukunft starten

Denn fehlt es gänzlich an den Werten
war’s oft so, dass sich die beschwerten
die unter’m Fehlen dann auch litten
das ist empirisch unbestritten

Ziel ist es, die Werte zu finden
die uns als Menschen auch verbinden
Um Sicherheit und auch Vertrauen
als Basis zunächst aufzubauen

Dann fehlt – als Kirsche auf der Torte
nur noch so etwas von der Sorte
was sichert uns denn den Applaus? 
was macht uns anders und auch aus?

Wird auch gesammelt schnell `ne Wand voll
braucht es an Werten nur `ne Hand voll
noch wichtiger ist dann das Streben
die Werte voll und ganz zu leben

Entscheidend sogar ist die Frage
die ich hier mal zu stellen wage
was eigentlich mit dem passiert
der Werte gänzlich ignoriert

Und sie im Alltag Schritt für Schritt
und rücksichtslos mit Füßen tritt
Man fängt erst an sich abzugrenzen
hat das dann ernste Konsequenzen 

BEISPIELE
Was ist denn nun mal so ein Wert
der sich im Alltag auch bewährt
Ein paar will ich hier gerne nennen
für die derzeit recht viele brennen

1. PSYCHOLOGISCHE SICHERHEIT UND RESPEKT
Eines was tief in uns steckt
ist uns’re Sehnsucht nach Respekt
und Wertschätzung für uns`re Mühen
dann fang‘ wir auch bald an zu blühen

2. VERTRAUEN UND VERANTWORTUNG
Schenkt man erst einmal sein Vertrauen
ist es oft leicht dann zuzuschauen
wie sich das schnell und ohne Qualen
beginnt am Ende auszuzahlen

3. LEIDENSCHAFT UND UNTERNEHMERGEIST
Finde den Nordstern der euch eint
und hilft, was noch nicht möglich scheint
im Team gemeinsam anzustreben
mit Leidenschaft wird leicht das Leben

4. MUT UND FEHLERKULTUR
Durch Fehler erst da wird man klug
d’rum ist auch einer nicht genug
Schluss also so herumzueiern
fangt an bei Fehlern mal zu feiern

Kurzum sind Werte manchem fremd
für uns sind sie das Fundament
setz auch du damit ein Zeichen
erst dann wirst du auch was erreichen

 

BLEIB HUNGRIG

Kate Bush sang früh schon „Gib nicht auf,
lass nicht den Dingen ihren Lauf“
Steve Jobs ging dann noch etwas weiter
und sagt: “Du bleibst dort auf der Leiter

des Erfolgs fortwährend oben,
nur beim beständig Neues proben“
„Stay hungry“ sagt‘ er nicht zum Bauch
(der kann das ja bekanntlich auch)

Wer ständig wagt - nur der gewinnt,
weil er fortwährend neu beginnt
Es scheint beim Menschsein angelegt,
dass man stets noch `nen Stein umdreht

Erfolg kann dabei auch mal lähmen
fängt man erst an sich zu bequemen
Bleibst du beim Stummfilm, kommt der Ton
erlebst Du live die Disruption

Vom lieber weiter statt zu parken
zeugt auch das Ende großer Marken
Ob Digitalfotografie
Oder Smart-Telephonie

Stets kam dann jemand neu herbei
dem war Bewährtes einerlei
Und sagt: „Was deins kann, ist nicht schwer
Aber meins kann noch viel mehr“

Es nützt dafür, aus Sicht des Kunden
 zu versteh‘n, was er empfunden
hat, bei dem was er so tut
War wirklich für ihn alles gut?

Es hilft hingegen kein Befragen
Er kann schließlich nicht immer sagen,
was ganz genau noch besser wäre
Ganz neu zu denken ist die Lehre

Denn kann er nicht artikulieren,
können wir doch antizipieren
und mit Ideen und Leidenschaft
ergründen, was ihm Mehrwert schafft

In NeuGIER sprachlich schon enthalten
kann Fortschritt sich nur dann entfalten,
wenn Gier - wenn Lust am „besser machen“
uns hilft beim Leidenschaft entfachen

Nutz deine Welt sie zu gestalten
Es wär doch schad‘ nur zu verwalten
Und gib Acht, dass du nicht vergisst,
dass dann die Welt noch besser ist!

BEI DER ARBEIT AUCH MAL SCHWIMMEN
UND AUCH SONST VIEL SELBST BESTIMMEN

ARBEITEN MIT SINN

Frithjof Bergman war einst bange
denn Arbeit hieß schon allzu lange
dass wir maschinengleich agieren
nicht leben, sondern funktionieren

Wo sind die Jobs bloß – diese tollen
die wir wirklich, wirklich wollen
so stellte er – gar nicht so vage
an uns alle diese Frage

Dann sprach er von seiner Vision
von wenig Arbeit nur für Lohn 
ergänzt um Sachen die wir lieben
die voller Leidenschaft betrieben

uns erfüll’n und Freude machen 
wo Augen leuchten und auch lachen
und dann macht die Vision vollkommen
wenn wir mit weniger auskommen

Konsum kann auf mich lange warten
ich pflanze selbst an, hier im Garten
Drei Säulen nennt mit roten Wangen
er NEW WORK – so hat’s angefangen

NEW WORK hat sich seitdem gewandelt
denn wovon es so gar nicht handelt
ist dabei auf Konsum verzichten
Dafür kann man jedoch berichten

dass Lohnarbeit erfüllt mit Sinn
schon mal ein deutlicher Gewinn
im Rückblick für uns alle ist
für Frithjof eher eine List

Denn hast beim arbeiten Du Bock
ist‘s Lohnarbeit im Minirock
Hingegen ich würd’ mich nicht scheuen
mich einfach daran zu erfreuen

ARBEITEN WANN UND WO WIR WOLLEN

Zudem gibt es noch weit’ren Nutzen
'nen Trend der lässt uns fast schon stutzen
durch Pandemien 'nem Booster gleich
macht er starre Strukturen weich

Auf einmal ist so manches gut
was sich verstärkt und auch was ruht
So ist ganz plötzlich digital
wo’s bisher hieß: „Moment einmal“

„New Work“ gleich „No Work“ hieß es auch
mit Drinks und Sonne auf dem Bauch
würden sich die Menschenmassen
im Home-Office nur gehen lassen

Doch nicht mit uns! In Quarantäne
schmieden wir ganz andere Pläne:
Wir arbeiten jetzt eher smart
und wenn wir fahr’n dann mit dem Rad

das geht vermutlich immer weiter
vielleicht am Strand, der Himmel heiter
arbeiten wir ganz mobil
das hätte doch für alle Stil

Wir prüfen, wie wir uns ernähren
mit wem als Mensch wir so verkehren
Auch gibt’s nicht mehr so viel Gehetze
mit Kindern spricht man ganze Sätze

FAZIT

Was bleibt sind also wahre Werte
Gar nicht so schlecht die neue Fährte
Fangt an mit experimentieren
dann werden alle profitieren 
 

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Wir freuen
uns auf Sie.
#gerneperDu

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